Unser Spielplan


EIN SOMMERNACHTSTRAUM

von William Shakespeare

Bearbeitung: Peter W. Hochegger

 

Es spielen:

Theseus/ Oberon/ Squenz  - Paul WIBORNY

Hippolyta/ Titania               - Andrea NITSCHE

Egeus/ Zettel                      - Andreas SEIDL

Puck & Hermia                    - Stefanie ELIAS                       

Helena/ Schlucker               - Elke C. PODHRADSKY

Lysander/ Flaut                   - Alduin GAZQUEZ

Demetrius/ Schnock           - Christoph-Lukas HAGENAUER

 

 

Bühne                                    Erwin BAIL

Kostüme                                Stefanie ELIAS

Regie                                     Peter W. HOCHEGGER

Koordination/Organisation   Peter W. HOCHEGGER

 

 

Spieldauer ca. 80 Min/ keine Pause


Wir präsentieren eine eigene, kindergerechte Bühnenfassung,        die sowohl junge als auch junggebliebene Menschen ansprechen soll.

Für Kinder ist unsere Aufführung ein zauberhaftes Märchen über Liebe,

Eifersucht, Gefühle und Sehnsüchte voller turbulenter Action

mit einer lustigen Identifikationsfigur: dem Kobold Puck. 

Für Erwachsene ist es eine Geschichte über Liebe, Macht und

Emanzipation der Frauen in einer vermeintlich unverwüstlichen Männerwelt. Eine Geschichte über Besitzansprüche, Eroberungsgehabe und seltsamen, erotischen Männerphantasien. Und es ist eine Geschichte über das Recht auf Selbstbestimmung von Frauen.

 

Wir wollen auf diesem Weg jungen Menschen zeigen, dass Klassische Literatur spannende Geschichten erzählt, die auch heute noch aktuelle,

weil ewig menschliche, Themen und Inhalte ansprechen. 

Um allen den Zugang zur Handlung zu erleichtern,

spielen wir eine Prosafassung im Blankvers ohne romantisierende Reime.

In unserer Spielvorlage orientieren wir uns inhaltlich ganz nah an Shakespeares Original und versuchen einen Brückenschlag zu einer heutigen (Umgangs-) Sprache.


Inhalt

Theseus hat die Amazonen besiegt und Hippolyta, die Tochter der Amazonenkönigin entführt.

In seinem Palast in Athen werden die Hochzeitsfeierlichkeiten vorbereitet. Schnell wird aber klar, dass Hippolyta von dieser Ehe gar nicht so begeistert ist, sich aber dem Sieger fügen muss. 

Kurz vor Hochzeit träumt Theseus in der Hitze der griechischen Nächte einen wilden, wirren und erotischen Traum: er gefällt sich zwar in der Rolle des Elfenkönigs Oberon, muss sich aber gegen den Widerstand der Elfenkönigin Titania durchsetzen. Nicht zufällig sieht er im Traum seine künftige Ehefrau Hippolyta in Gestalt der Elfenkönigin Titania. Mit einer Zauberblume, durch deren Saft sich Titania in einen Esel verwandelten Handwerker verliebt, will er als Oberon die Elfenkönigin gefügig machen, damit sie ihm das Pflegekind aus Indien zur Ausbildung überlässt. Letztlich aber befreit er sie aus Mitgefühl aus ihrer misslichen Lage, ohne sein Ziel erreicht zu haben. Dass er, Theseus, darüber hinaus auch noch verworrene erotische Liebesgeschichten von jungen Paaren träumt, in die er mit Hilfe seines Gehilfen Puck nur mühsam ordnend eingreifen kann, beweist, dass er weder in Wirklichkeit als Feldherr Theseus noch in seiner „Traumrolle“ des Oberon Herr der Lage ist. Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Zu guter Letzt findet die Hochzeit von Theseus und Hippolyta wohl statt, aber die scheinbare Vormachtstellung der Männerwelt ist gewaltig in Wanken geraten.

William Shakespeare

wurde wahrscheinlich 

am 23. April 1564 in Stratford –upon-Avon geboren. 

Er war Schauspieler, Theaterleiter

und einer der wichtigsten, erfolgreichsten Dramatiker aller Zeiten.

Er starb am 23. April 1616 in Stratford –upon-Avon.